Das Bild oben offenbart die beeindruckende Schönheit des Kalalau Valleys und der Na Pali Küste auf Hawaii – eine Aufnahme aus einer Phase meines Lebens, in der Leichtigkeit überwog. Für mich repräsentiert es jedoch weit mehr als nur eine umwerfende Landschaft: Es ist ein Sinnbild für tiefen Frieden und innere Ruhe. Allzu häufig hatte ich das Gefühl, dass Momente der Selbstverbundenheit nur an solch entlegenen Orten erleben konnte. Doch das habe ich geändert.
Ich lade dich ein, mich und meinen Weg zu erkunden: Von der strukturierten Welt des IT-Services bis hin zur unberechenbaren Dynamik von Kindern und Kunst. Diese Kontraste haben mich geprägt, mich gelehrt, das Beste aus verschiedenen Welten zu verbinden, und inspirierten die Gründung von “Harmony By Nature”.
Durch einen glücklichen Zufall startete ich 1999 mein Informatikstudium und entdeckte mein berufliches Zuhause im IT-Service-Management für Großkunden.Trotz gelegentlicher Herausforderungen in einem männlich dominierten Sektor, ging ich unbeirrt meinen Weg. Zwei Jahrzehnte haben mir viel beigebracht: Über die Führung von Teams, die Optimierung von Prozessen, Organisationsentwicklung und Coaching von Mitarbeitern. Aber auch darüber, wie sich Erfolg anfühlt. Mein Leben war reich an Erfahrungen, durchsetzt mit freudigen Momenten, sei es durch den beruflichen Erfolg oder durch kleine und große Auszeiten während Urlauben und Kurztrips mit meinem Mann. Mein beruflicher Weg scheint aus der Ferne vielleicht wie ein stetiger, unbeirrbarer Aufstieg. Doch die Wahrheit ist, ich folgte nie einem klaren Karriereplan. Meine Triebfeder war immer der unbändige Wunsch nach Verbesserung, nach Mehr. Wo ich Möglichkeiten zur Optimierung sah, griff ich beherzt zu und gestaltete aktiv um. Mein Engagement galt stets der Sache selbst, und auf diese Weise formte sich mein Erfolg quasi als Nebenprodukt meiner leidenschaftlichen Einsatzes für das, was ich für richtig hielt.
“Selbsterfüllende Prophezeiungen” und “positives Denken” wurden zu meinen Leitsternen. Ich verankerte fest in meinem Geist, dass wenn man etwas wirklich will, man es auch erreichen kann. Diese Mentalität hat mich durch zahlreiche Herausforderungen und Momente der Erfüllung während meiner Karriere begleitet und wurde zu einem unauslöschlichen Teil meiner beruflichen DNA. Sie trieb mich an, unermüdlich für meine Teams und für das zu kämpfen, woran ich glaubte, selbst wenn die Hürden manchmal schier unüberwindbar schienen.
Doch was ich damals nicht wusste: Es würde eine Zeit kommen, in der diese positiven Glaubenssätze ihre Schattenseiten offenbaren würden. Die ständige Erwartung an mich selbst, jeden Wunsch und jedes Ziel verwirklichen zu müssen, mündete schließlich in Erschöpfung und ließ keinen Raum für die Akzeptanz meiner eigenen Grenzen und Vulnerabilität. Der Druck, ständig in allem, was ich anpackte, Erfüllung finden zu müssen, wurde zu einer Bürde und hinderte mich daran, die kleinen, bedeutenden Momente des Lebens zu schätzen.
Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen das ständige Streben nach Exzellenz in jeder Facette meines Seins begann, seinen Tribut zu fordern. Eine Müdigkeit, die weit über normale Erschöpfung hinausging, schlich sich ein und ließ sich nicht abschütteln. Der Versuch, sowohl beruflich als auch privat immer auf dem Höhepunkt zu agieren, führte dazu, dass mein Körper und mein Geist mir ein klares „Stopp“ signalisierten.
Trotz diverser gesundheitlicher Warnsignale und wiederkehrenden Herausforderungen, ignorierte ich die deutlichen Zeichen meines Körpers jahrelang. Familiäre Krankheitsgeschichten, eigene gesundheitliche Hürden und schließlich die globale Herausforderung der Pandemie führten mich zu einem Punkt wo es so nicht mehr weiter ging. Ich begann, meine Glaubenssätze und Prioritäten zu hinterfragen und 2021 wurde für mich zu einem Wendepunkt.
In einer Welt, die unaufhörlich nach “mehr” und “schneller” ruft, entdeckte ich die Kraft des Innehaltens, des „Weniger“ und des „Seins“. Die Bedeutung des Bei-sich-seins und der Selbstfürsorge begann, sich mir mehr und mehr zu offenbaren. In meinem Streben nach Ausgeglichenheit entdeckte ich auch die Kunst und das Handwerk als Quellen der Ruhe und Selbstfindung. Jede Woche widmete ich Zeit dem kreativen Schaffen, vom filigranen Filzen bis hin zum robusten Schnitzen, und fand in der haptischen Arbeit mit natürlichen Materialien – Holz und Filz – nicht nur eine neue Fähigkeit, sondern auch einen Weg zur inneren Balance. Dieser Weg des Machens, des kreativen Ausdrucks, wurde ein integraler Bestandteil meiner persönlichen Entwicklung und half mir, wieder festen Boden unter den Füßen zu finden. Diese kreativen Prozesse halfen mir, mich selbst zu spüren und die Botschaft zu verstehen, dass es nicht nur um das „Tun“ und „Erreichen“, sondern auch um das „Sein“ geht. Es ist okay, nicht immer stark zu sein. Es ist okay, sich Zeit für sich selbst zu nehmen.
Und jetzt, obwohl ich immer noch meinen Weg finde und nicht behaupten würde, alle Antworten zu haben, habe ich einige prägende Erkenntnisse gewonnen. Meine Erfahrungen aus dem beruflichen Umfeld, kombiniert mit meinem Wissen aus der Kindererziehung, den Einsichten aus meinen persönlichen Herausforderungen sowie Techniken aus Handarbeit und Kunsthandwerk, haben mich inspiriert, dieses Wissen zu teilen. Ich möchte Menschen auf ihrer Reise begleiten und einen Raum schaffen, in dem es nicht nur um andere geht, sondern auch um einen selbst.
Willkommen bei Harmony – ein Ort, an dem dein Sein zählt und wo das Erreichen und Tun in einer Balance stehen. Mehr Details zu dem, was Harmony dir bieten kann, findest du auf der entsprechenden Seite.
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